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Das mit 7500 ha nicht mal kleine Weinbaugebiet Madrid liegt natürlich nicht neben dem Prado, sondern vor den Toren der Stadt. Es besteht aus drei „Subzonen“: San Martin de Valdeiglesias und Navalcarnero westlich von Madrid sowie, deutlich abgesetzt, Arganda südöstlich von Madrid. Der Weinbau ist hier eigentlich recht alt, aber sonderlichen Bekanntheitsgrad haben die Weine bisher nicht erlangt. Von den 45 registrierten Kellereien treten eine ganze Reihe praktisch kaum mit Flaschenweinen in Erscheinung, bei einem anderen Teil handelt es sich um, meist in jüngerer Zeit gegründete und oft nur winzige Boutique-Weingüter. Im Wesentlichen wir der Weinbau hier von einer kleinen Handvoll mittelständischer Betriebe getragen.
Einer der wenigen Kellereien, die schon seit längerer Zeit auf die Erzeugung hochwertigerer Qualitäten gesetzt haben, ist Vinos Jeromin. Der Betrieb wird schon lange ökologisch bewirtschaftet, verzichtet aber auf Bio-Zertifizierung. Angebaut wird eine recht breite Rebsorten-Palette aber vor allem Rotweinsorten.
Derzeit führen wir aus der Erzeugung dieses Betriebs nicht deren eigene Marken, sondern Sonderfüllungen, die ein amerikanischer Importeur nach seinen Vorgaben in Auftrag gegeben hat. Die stammen jeweils aus einer aus-gewählten Lage mit alten Stöcken. Ohne Holzfass-Einfluss ausgebautolzfasseinfluss ausgebnautH betören sie mit weicher, üppiger Frucht; Säure und Gerbstoff bleiben perfekt eingebunden.
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